Was mitnehmen?

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Welche Dinge sind an Bord wichtig un worauf kann und soll man verzichten?

  • Geschirrtücher ( ca. 5 Stück )
  • Alles zum Abspülen wie Spüli, tücher etc.
  • Kaffe aus D mitnehmen - ich bevorzuge an Bord Löskaffe , da muss man nicht mit Aufbrühen rummachen , es gibt ja natürlich keine Kaffemaschine weil kein Stromm 220 Volt in der Bucht vorhanden ist ( nur in den Marinas) so muss man denn Aufbrühen oder man nimmt so ein italienisches Expressokochgeschirr .
  • Löskaffe finde ich auch gut weil die Gefahr sich zu verbrühen fast wegfällt , bei dem Kaffeaufgiesen und dem Schaukeln am boot kann da leicht was passieren !
  • Handtücher, Badetücher
  • Regenzeug ( vom Fahradfahren oder so genuegt für die Crew  )
  • Vielleicht Arbeitshandschuhe aus dem Heimwerkerladen ( um die Ankerkette zu richten oder die Mooring zu nehmen)
  • Bücher zum Lesen
  • Schuhe mit hellem Sohlen !!! Um an Bord zu Laufen
  • 12 Volt Handyladegeräte und Videokameraladegeräete
  • Evt. Liegematten ( besonders für Katmarane wo man dann vorn schön im Netzt liegen kann auf einer Matte )
  • An Geschirr ist eigentlich alles an Bord was man braucht
  • Navigation: auch hier habt ihr alles an Bord inkl. Seekarten, aber wenn du selbst ein gutes Fernglas hast mitnehmen!! Oder eigene Seekarten mitnehmen , dann musst du deine Tour und berechnungen nicht rausradieren !
  • Keine Stöckelschuhe ( Verletzungsgefahr beim von Bord gehen ) oder die Schuhe erst draussen am Steg anziehen.
  • Ein 220 Volt Fön funktioniert am Schiff nicht !!! ( nur 12 Volt vorhanden, ausser in der Marina )
  • Insektenspray zum auf die Haut aufsprühen um sich zu schützen bei Nacht ! Antiinsektenstecker für Nachts der allerdings nur bei 220 Volt in der Marina oder mit Generator funtioniert ! also besser ein Spray ( denn das Spray wirkt ja auch draussen im Cockpit super und auch im Restaurant !)

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Auch für Wetter infos  und Information zu guten Buchten während ihr unterwegs seid stehe ich immer zur Verfügung. Bitte auch um die angabe der Handynummer die ihr im Urlaub habt !!! Dann kann ich im Falle des Falles dass unerwartet schlechtes Wetter kommt anrufen oder eine SMS schicken .

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Weitere Tips:

Erst einmal einige Tips für meine chartergäste

1. Immer wieder höre ich von dem Problem mit dem Festmachen an Bojen
und seh es auch selbst wenn ich draußen bin , dass viele Skipper das Boot falsch an den Bojen Befestigen: Man muss den Festmacher immer unter der Plastikboje in den unteren Eisenring einknüpfen, niemals am oberen ring der Boje befestigen; Grund: Die Boje ist oft nur aus Plastik und die eisenringe nicht mit einer druchgehenden Eisenstange durch die Boje hindurch verbunden, bei Wind reisst dann das obere Plastikteil einfach ab und ihr hängt mit eurer Leine buchstäblich in der Luft.

Also immer die Boje hochheben und in den unteren Eisenring einknüpfen- Festmacher am Besten so einknüpfen dass er nicht reiben kann an dem ring , wenn man die Leine nur einfach durchzieht und bläst Wind die ganze Nacht durch ist der Festmacher auch schnell mal durchgerieben, denn reiben halten Festmacher nicht aus –die sind nur auf Zugbelastung ausgelegt !!! Das gleiche gilt bei viel wind in der Marina den Festmacher so an den Boller geben –Knüpfen oder einige Male drumherumlegen- dass er nicht reiben kann am Poller.

Ebenso –bitte die Boje , das Seil und die Kette sowie den Betonblock an dem die Boje angeschlagen ist immer beim schwimmen ansehen , es gibt auch bei Bojen, halb gerissene Leinen, zu kleine Betonblocks ( oder nur ein Kieselsteinchen unten dran wie ich es immer ausdrücke) und daran sollte man seine Yacht nicht hängen !!!!! Kein Mensch garantiert für die Sicherheit einer Boje !!!! Immer wieder ist dann einfach der Skipper für einen Unfall verantwortlich weil er die Boje nicht überprüft hat bzw. in Augenschein genommen.

Bojen fangen !!!

Immer wieder sehe ich , dass die Bojen vom Bug aus geholt werden, und dann muss es auch noch eine Frau machen !!! Es ist sehr viel zu hoch und das Schiff befindet sich noch oft etwas in Fahrt es ist unmöglich besonders für eine Frau mit dem Bootshaken die Boje am Bug hochzuziehen.

Bitte nehmt die Boje von der Badeplattform aus das ist einfacher- mit einer Hilfsleine vorerst auch am Heck befestigen und dann kann man später in aller Ruhe eine Leine in die Boje einbinden und die Leine an den Bug führen .

Nicht zu kurz an die Boje hängen, mindesten 5m Abstand Boje Yacht –je nach Schwojmöglichkeit ( in Hinsicht auf die anderen Yachten)

 

 

2. Brücke zwischen den Inseln Ugljan und Pasman vor Zadar und Sukosan gelegen !

Ich empfehle euch Segelyachten ab 38 Fuß Länge nicht mehr durch die Brücke durchzufahren. Viele , viele Segelyachten sind an der Brücke schon ihren Mast losgeworden !!!!! Und es geht hier nicht nur um Meterialschäden sondern es können auch Menschen schwer verletzt werden, Liebe Skipper bitte achtet auf eure Crew und die Yacht.

Einfach mal anfahren und testen ob sie durchgeht ???? Das funktioniert nicht denn in der Durchfahrt stehen bis zu 4-5 Knoten Strom , die Strömung scheibt euch durch wenn ihr mal drinn seid im Kanal , es gibt dort kein Retourfahren !!!!!!!! wenn’s nicht geht .

Ankern in der Bucht davor –Der Ankergrund dort ist zwar Sand aber sehr stark bewachsen so hält der Anker an einigen Stellen ganz schlecht und es ist sehr unruhig durch die vielen passierenden Booten , es gibt aber Bojen , Segelyachten sollten in die Südseite der bucht gehen da sind grössere Wassertiefen, aber im allgemeinen ist die Bucht recht seicht  !!!!!!!!!!

Ebenfalls längseits vor der kleinen Kirche liegt man ganz schlecht durch die Wellen , die von den Passierenden Yachten und Fähren !!!! erzeugt werden .

3. Und das Beiboot nie an einem Tau hinterm Boot herziehen!!!!! Immer an Bord geben und gut befestigen !!

Auch wenn ihr das bei anderen seht .

4. Immer selbst navigieren
und sich auf der Seekarte orientieren , niemals anderen Yachten nachfahren ohne auf die Seekarte zu sehen !! Ich hab schon oft von Skippern die aufgelaufen sind " ja aber vor mir fuhr auch eine Yacht und die ist nicht aufgelaufen " Es gibt hier 2 Möglichkeiten , entweder der kannte sich nicht aus und hatte einfach Glück oder dieser Skipper kannte sich so gut aus dass er auf den Meter genau wusste wo er langfuhr ! Aber auch wenn man den zweiten Fall annimmt sollte man nie nachfahren und sich auf den anderen verlassen .

Skipper : Verlass dich auf dich selbst , denn sonst bist du verlassen!!!

Und so wie man sich am Abend hinlegt und vertäut so liegt man die ganze Nacht !

Vor Mooring liegen , ab und zu besser mit dem Bug voran weil vorm Steg oft schräg abfallend Felsen liegen ( bei manchen Wirtschaften )

Wenn nachts ein Gewitter oder Sturm kommt kann man keine Leine mehr Lösen oder Nachzurren , denn der Druck der auf der Leine liegt ist dann viel zu stark. Also am Abend immer so Vertäuen als käme nachts ein Sturm .

 

 

 

5. Die Fender während der Fahrt immer ins Schiff reinnehmen ebenso alle Festmacher verräumen

6. Nicht nach Seekartenplotter navigieren ! Viele Yachten sind schon aufgelaufen dadurch , der letzte Fall vermutlich Ende Oktober 2009 eine Kroatische Fähre die Marco Polo die nachts bei ruhigem Wetter auf die Insel Sit auffuhr .

Aber schon volle Kanne die überlegen jetzt im November noch wie sie die Riesenfähre von der Insel runterbekommen.